Setouchis Burg- und Samurai-Highlights

Setouchis Burg- und Samurai-Highlights

Dank legendärer Filmregisseure wie Akira Kurosawa und unzähliger übersetzter Manga und Anime, die weltweit eine Fangemeinde haben, übt die Mystik der japanischen Samurai-Ära eine ständige Faszination auf viele Besucher Japans aus. Und obwohl man in fast jedem Teil des Landes Aspekte der Samurai-Geschichte finden kann, hat Setouchi aufgrund seiner strategischen Lage im Zeitalter der Samurai als Gebiet an besonderer Bedeutung gewonnen.

Denn es ist die Region Setouchi, wo Sie die Burg Himeji finden, die größte Burg Japans, oder die Stadt Osafune, in der 40 Prozent der in der japanischen Geschichte jemals hergestellten Schwerter geschmiedet wurden, und auch den Ritsurin-Park von Takamatsu, eines der schönsten Beispiele weltweit für Gärten aus der Zeit der Samurai.

Mit einer Vielzahl so unglaublicher Orte, haben wir eine kurze Liste von Burg- und Samurai-Highlights für Sie zusammengestellt, die Sie in Setouchi besuchen können. Fangen wir mit der einen Attraktion an, die Sie nicht verpassen sollten: dem UNESCO-Weltkulturerbe, der Burg Himeji.

Die Burg Himeji und der Kokoen-Garten

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Die Burg Himeji ist eine der meistbesuchten Burgen Japans und der Grund dafür ist leicht zu verstehen. Denn sobald Sie den Bahnhof Himeji verlassen und am Ende der Hauptstraße die Burg mit ihrer prächtigen Architektur zu Gesicht bekommen, werden Sie von ihrer Schönheit fasziniert sein.

Ironischerweise ist die Burg auch heute noch so prachtvoll anzusehen, weil sie nie in Schlachten verwickelt war. Der sechsstöckige Hauptfried der Burg sieht heute noch genauso aus, wie bei seiner Fertigstellung im Jahr 1609 (auch wenn die Burg Himeji bereits 300 Jahre früher in einer weniger beeindruckenden Form existierte). Daher können Besucher der Burg die wahre Ingenieurskunst dieses architektonischen Meisterwerkes auch heute noch bewundern. Im Laufe der Jahrhunderte wurden mehrere Renovierungen durchgeführt, bei denen jedoch jeweils Bautechniken und Materialien verwendet wurden, die den ursprünglichen Plänen entsprachen.

Vielleicht spielten auch das einschüchternde Aussehen und die gut geplanten Verteidigungsanlagen der Burg eine Rolle, dass sie nie angegriffen wurde. Denn 21 Tore boten potenziellen Angreifern beträchtliche Engpässe und der labyrinthartige Zugang zum Bergfried ist von hohen Mauern mit Schießscharten eingerahmt, durch welche die Verteidiger Musketen und Pfeile abfeuern konnten.

Im Inneren des mächtigen Burgfrieds können Sie die beiden großen Hauptpfeiler sehen, hergestellt aus jahrhundertealten Zypressen aus anderen Gebieten Japans, und fühlen, wie sie das Gewicht der 45 Meter hohen Burg tragen. Ihre Bewunderung und Respekt gegenüber der Ingenieure dieser Burg wird noch einmal steigen, wenn Sie bedenken, dass die Burg beim großen Hanshin-Erdbeben von 1995, das erhebliche Schäden an modernen Gebäuden im nahe gelegenen Kobe verursachte, praktisch keine Schäden erlitten hat.

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Nachdem Sie die technischen Wunderwerke und die militärische Macht der Burg bewundert haben, machen Sie sich auf den Weg für einen kurzen Spaziergang zum Kokoen-Garten, um eine andere Art traditioneller japanischer Schönheit zu genießen. Der Kokoen wurde 1992 an der Stelle der ehemaligen Westresidenz des Burgherrn unter Verwendung von Gartentechniken aus der Edo-Zeit errichtet, die das Erscheinungsbild der nahe gelegenen Burg ergänzen. Der Kokoen wurde nicht nur als eigenständiger Garten angelegt, sondern auch als Garten, der den Besuchern einen atemberaubenden Blick auf die Burg Himeji bietet. 

Der Kokoen besteht aus neun verschiedenen Gärten, die durch wunderschön gestaltete Bambusmauern getrennt sind. Jede Mauer besitzt ihr ganz eigenes Design, welches den Garten, den sie umrahmt, ergänzt. Obwohl jeder der Gärten das ganze Jahr über seine ganz eigene Schönheit besitzt, weisen einige Gärten Designs und Pflanzen auf, die sie zu bestimmten Jahreszeiten zu einem Erlebnis machen. Beispielsweise erstrahlt der Garten der Residenz des Herrn in leuchtenden Herbstfarben und kann vielleicht am besten bei einem traditionellen Essen im Restaurant Kassui-ken mit Blick auf den Gartenteich genossen werden.

Da der Kokoen-Garten recht groß ist und man alles in Ruhe genießen sollte, sollten Sie einen Stopp im Souju-an einlegen, wo Sie japanischen Tee und traditionelle Süßigkeiten genießen können. Ein ehemaliger Urasenke-Großteemeister entwarf dieses Teehaus im Stil einer Samurai-Residenz aus der Edo-Zeit. Das Teehaus verfügt über einen eigenen schönen Garten, wurde aber auch so gestaltet, dass Besucher beim Teegenuss einen Blick auf den Hauptfried der Burg Himeji werfen können.

Schwertmuseum Bizen Osafune

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Sie fragen sich wahrscheinlich, ob der Besuch eines Schwertmuseums in der relativ unbekannten Stadt Osafune eine Reise abseits der bekannten Pfade wert ist. Aber wenn Sie jedoch während der Feudalzeit Japans ein Samurai waren, dann bestehen gute Chancen, dass das Schwert an Ihrer Hüfte hier geschmiedet wurde. Unglaubliche 40 Prozent aller in der Geschichte Japans geschmiedeten Schwerter wurden genau hier, in dieser kleinen Stadt, hergestellt.

Osafunes Lage zum Tamahagane-Stahl aus dem nahe gelegenen Shimane und die gute Handelsanbindung an die Hauptstadt Kyoto, machten es zu einem perfekten Standort für die Niederlassung von Schwertschmieden. Noch heute arbeiten in Osafune rund 300 Schmiede, 50 davon widmen sich allein der Schwertschmiedekunst.

Die Sammlung des Museums ist zwar nicht riesig, enthält aber dennoch eine bemerkenswerte Anzahl von in Osafune hergestellten klingen, die in der japanischen Geschichte bekannt sind. Englischsprachige Mitarbeiter stehen zur Verfügung, um die detaillierte Geschichte von Osafune als Herstellungsstadt von Schwertern sowie interessante Geschichten über einzelne Schwerter und ihre Besitzer zu erklären.

Wenn es Ihnen nicht ausreicht, diese historischen Kunstwerke aus nächster Nähe zu betrachtet, bietet das Museum weitere Aktivitäten und Veranstaltungen an, um Ihre Vorstellungen zur Schwertherstellung zu verwirklichen. Ein professioneller Schwertschmied bringt Ihnen bei, wie Sie Ihr eigenes “Papiermesser” (im Grunde genommen ein Brieföffner) herstellen und an bestimmten Tagen können Sie erfahrenen Schwertschmieden und anderen Handwerkern dabei zusehen, wie sie an verschiedenen Aspekten der Schwertherstellung arbeiten. Vom Schmieden über die Herstellung der Parierstange bis hin zum Polieren der Klinge.

Die Burg Bitchu Matsuyama und die Takahashi-Burgstadt

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Tief in den Wäldern der Präfektur Okayama und hoch oben auf einem Berg gelegen, wacht die Burg Bitchu Matsuyama über ein schmales Tal, in dem sich die ehemalige Burgstadt Takahashi befindet. Und der derzeitige Burgherr ist eine Katze namens Sanjuro.

Natürlich war der Burgherr nicht immer eine Katze und die Burg Bitchu Matsuya existiert bereits seit einiger Zeit. Sie gehört zu einer der zwölf verbliebenen ursprünglichen Burgen und gilt als die älteste erhaltene Burg Japans. Der ursprüngliche Bau geht auf das Jahr 1240 zurück, als Burgen ausschließlich zu Verteidigungszwecken errichtet wurden. Davon zeugt der anspruchsvolle Aufstieg zur Burg, der je nach Ausgangspunkt zwischen 20 Minuten und fast einer Stunde andauern kann.

Beim Aufstieg zum Bergfried passieren Sie entlang der beeindruckenden Steinmauern und Fundamente der Burg. Stellen Sie sich vor, Sie wären ein Angreifer in voller Rüstung, der es auf die Burg abgesehen hat, nur um festzustellen, dass Sie in Ihrem erschöpften Zustand ein leichtes Ziel für die Pfeile der gegnerischen Bogenschützen sind. Oder für kochendes Öl oder große Steine, die von den Verteidigern herunter geschleudert werden.

Glücklicherweise werden Besucher heutzutage auf der Burg weniger feindselig von einer streunenden Katze namens Sanjuro begrüßt, die 2018 auf dem Burggelände gefunden und anschließend zum Herrn der Burg Bitchu Matsuyama befördert wurde. Der Kater patrouilliert häufig zwischen 10 Uhr und 14 Uhr auf dem Burggelände, aber Sie können ihn auch zu anderen Tageszeiten beim Nickerchen in seinem Bett an der Kasse beobachten. Sanjuro nimmt seine Rolle sehr ernst und posiert täglich für Hunderte von Fotos für und mit Besuchern. Wenn Sie über das Burggelände spazieren, entdecken Sie vielleicht sogar die Kleine Statue, die bereits für ihn errichtet wurde.

Für einen Katzenlord besitzt die Burg Bitchu Matsuyama die perfekte Größe. Mit nur zwei Stockwerken, stützte sich die Burg zur Verteidigung hauptsächlich auf ihre Lage auf einem steilen Berg und auf ihre hohen Steinmauern. Aber sie besitzt noch eine weitere ungewöhnliche Eigenschaft, die Besucher ins Schwärmen bringt; zu bestimmten Zeiten scheint sie auf Wolken zu schweben.

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Natürlich nicht im wörtlichen Sinne, aber das Tal unterhalb der Burg füllt sich in den frühen Morgenstunden von Ende September bis Anfang April mit dichtem Nebel, so dass es scheint, als würde die Burg auf einem “Meer aus Wolken” schweben. Diese atemberaubende Aussicht kann von einer Aussichtsplattform genossen werden, die etwa einen Kilometer von der Burg entfernt liegt. Obwohl man die Bedingungen für das “Wolkenmeer” nie genau vorhersagen kann, werden abenteuerlustige Reisende, die früh aufstehen, möglicherweise mit der Aussicht auf das Foto ihres Lebens belohnt.

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Ein Besuch der Burg wäre nicht vollständig, ohne die Burgstadt Takahashi zu erkunden, die einst von der Burg geschützt wurde. Am Fuße des Berges unterhalb der Burg befindet sich Ishibiya-cho, das ehemalige Wohngebiet der Samurai, welches für Besucher erhalten wurde. Zwei ehemalige hochrangige Samurai-Residenzen der Familien Haibara und Orii sind für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden. Auch die originalen Möbel und Dekorationen sind erhalten geblieben, um den Besuchern ein Gefühl für das tägliche Leben der Samurai vor mehreren Jahrhunderten zu vermitteln.

Takahashi verfügt außerdem über mehrere Geschichtsmuseen, die in erhaltenen historischen Gebäuden untergebracht sind. Das Takahashi Merchant House Museum zeigt die traditionelle Ausrüstung des Sojasaucen-Herstellungsbetriebes des ehemaligen Besitzers, während das lokale Takahashi Geschichtsmuseum in einem Holzgebäude im westlichen Stil des frühen 20. Jahrhunderts untergebracht ist, welches früher als Schule diente.


Zwei weitere Attraktionen in und in der Nähe von Takahashi wurden von zwei berühmten japanischen Designern aus völlig unterschiedlichen Epochen entworfen. Der Raikyuji-Tempel verfügt über einen Trockengarten, der von Enshu Kobori entworfen wurde, einem hochrangigen Samurai, der für die Gestaltung zahlreicher Burgen, Paläste und Gärten in der frühen Edo-Zeit um das 17. Jahrhundert herum bekannt war. Etwa 20 Minuten außerhalb von Takahashi in Nariwa, befindet sich das Nariwa Kunstmuseum, ein klassisches Stück der Architektur von Tadao Ando mit seinem Markenzeichen, dem minimalistischen Betondesign und reflektierenden Pools.

Die Burg Marugame

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Über die große Seto-Brücke geht es zurück zur Insel Shikoku, wo wir unsere Tour durch die Samurai-Geschichte in der Präfektur Kagawa fortsetzen. In Kagawa angekommen, erhebt sich das stolze Bild der Burg Marugame auf einem Berg über der Stadt, eine weitere der zwölf ursprünglichen Burgen, die es noch in Japan gibt. Was ihr an Statur fehlt, macht sie durch ihre Schönheit mehr als wett. Dank ihrer hohen Lage auf einem kleinen Berg ist die Burg von vielen Orten der Stadt Marugame und sogar vom Seto-Binnenmeer aus sichtbar. Die Größe der Burg kann auch aufgrund der massiven Steinmauer täuschen, die zum Bergfried führt, der mit 60 Metern der höchste in Japan ist. Die Höhe der Mauer macht die elegante Rundung ihrer Konstruktion notwendig, die ihre anmutige Schönheit nur noch verstärkt.

Manche sagen, dass sich die Burg Marugame am besten aus der Ferne bewundern lässt, auf Stadtebene, umgeben von ihrem breiten Wassergraben und hoch oben auf ihrer hohen Steinmauer. Tatsächlich ist der Anstieg auf den Berg zum Bergfried kein leichtes Unterfangen und erfordert möglicherweise eine oder zwei Ruhepausen, insbesondere in der Sommerhitze. Wer sich jedoch die Mühe macht, wird mit einem hervorragenden Panoramablick auf die Stadt und das nahegelegene Binnenmeer sowie auf den ungewöhnlich kegelförmigen Berg Iino in der Ferne belohnt.

Takamatsu Bonsai no Sato

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Dank des gemäßigten Klimas, der geringen Niederschläge und der relativ konstanten Jahrestemperaturen, ist die Stadt Takamatsu die perfekte Umgebung für den Anbau der Matsu-Kiefer, die häufig zur Herstellung von Bonsai verwendet wird. Und dank der in Takamatsus Obstanbauindustrie perfektionierten Schnitttechniken, wurde die Stadt für fast zwei Jahrhunderte lang de facto zur Hauptstadt des Bonsai-Anbaus.

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Das Takamatsu Bonsai no Sato wurde 2020 eröffnet und entwickelte sich schnell zum Pflichtziel für Bonsai-Liebhaber. Besucher können die umfangreiche Bonsai-Sammlung besichtigen, die in allen möglichen Formen und Größen beschnitten ist. Über die typischen Matsu-Kiefern hinaus, gibt es im Bonsai no Sato zahlreiche Beispiele anderer Baumarten, die in Miniaturversionen ihrer selbst beschnitten wurden, von immergrünen Nadelbäumen bis hin zu saisonalen japanischen Ahornbäumen.

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Gelegentliche Veranstaltungen, bei denen Sie Vorträge und Workshops (mit Reservierung) zum Thema Bonsai-Anbau besuchen können, werden auf der Homepage angekündigt.

Der Ritsurin-Garten

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Wir haben unsere Tour mit Japans größter Burg begonnen, daher ist es nur natürlich, dass wir die Tour in einem ebenso großen Stil beenden. Und zwar mit dem Ritsurin-Garten, wohl einem der prächtigsten traditionellen Gärten Japans. Viele Japanreisende haben noch nie vom Ritsurin-Garten gehört, aus dem einfachen Grund, dass die meisten Reisenden nie den Weg zur Insel Shikoku antreten. Aber diejenigen, die den Ritsurin-Garten kennen, sind sich normalerweise einig, dass er unter all den Schönheiten besonders heraussticht, mit seiner fast 400-jährigen Geschichte, die im größten Garten Japans, der als Kulturgut ausgewiesen ist, erhalten geblieben ist.

Was wahrscheinlich als relativ bescheidener Garten begann, der im späten 16. Jahrhundert vom Sato-Clan angelegt wurde, wurde von einer Reihe einflussreicher Clans geerbt, die ihn weiter ausbauten. Der mächtige Matsudaira-Clan war die meiste Zeit über im Besitz des Ritsurin-Gartens und nutzte ihn über zwei Jahrhunderte und elf Generationen lang als privaten Rückzugsort. Als die Edo-Zeit endete und die Samurai-Clans nicht mehr an der Macht waren, wurde der Garten als staatlicher Garten der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Aufgrund des für die Matsu-Kiefern sehr gut geeigneten Klimas in Takamatsu, sind die Höhepunkte des Gartens, die wunderschön beschnittenen und stilisierten Exemplare dieser mehrere Jahrhunderte alten Bäume. Und da der Garten zum Spazierengehen angelegt wurde, einem beliebten Zeitvertreib der hochklassigen Samurai, sind natürliche Aussichtspunkte Teil der Gartengestaltung. Die berühmteste dieser Aussichten befindet sich auf dem Hiraiho-Hügel, einem künstlichen Hügel, der den Berg Fuji darstellen soll. Von hier aus blickt die anmutige Engetsukyo-Brücke des Ritsurin-Gartens perfekt über den Nanko-Teich, während im Hintergrund der Berg Shuin groß aufragt.

Der Nanko-Teich ist ein zentraler Punkt des Gartens, den Besucher auf verschiedene Arten genießen können. Für eine gemütliche Tour können Flachboote gemietet werden, die von traditionell gekleideten Bootsleuten über den Teich gefahren werden und die Besucher in die Nähe der kleinen Inseln des Teiches bringen, von denen einige über eigene kleine Gärten verfügen. Das Teehaus Kikugetsu-tei liegt am Rande des Teiches und bietet Besuchern einen warmen (oder kühlen) Ort zum Ausruhen, während sie grünen Tee und ein kleines Dessert genießen können. Es empfiehlt sich, weit hinten im Teehaus zu sitzen, wo Sie sowohl den riesigen Tatami-Mattenraum als auch den ikonischen Blick auf den Teich vor dem Fenster bewundern können.

Wenn Sie am Teich entlang spazieren, kann es passieren, dass die Kois und Schildkröten, die im Gewässer ihr Zuhause gefunden haben, ihre Köpfe herausstrecken, um Sie zu begrüßen. Das liegt nicht nur daran, dass sie neugierig sind, sondern auch, dass sie hoffen, dass Sie einige Futterpellets aus dem Teehaus gekauft haben und mit ihnen teilen.

Diese Auswahl an Burgen und Attraktionen aus der Samurai-Zeit in Setouchi ist nur eine von vielen Optionen für diejenigen, die sich für die japanische Geschichte interessieren. Es ist zweifellos ein großartiger Ort, um Ihr Abenteuer zu beginnen. Wir haben in unserem Abschnitt mit 23 Reiserouten weitere Touren zum Thema Burgen und Samurai entwickelt, die Besucher erleben können. Schauen Sie sich diese also unbedingt an, um weitere Ideen für den Genuss von Setouchi zu erhalten!

Photographs and text by Todd Fong


Mehr Informationen zu der Route aus diesem Artikel finden Sie beim “Plan Your Trip” Abschnitt unserer website.

https://www.setouchi.travel/en/plan-your-trip/itineraries/ph2-sta-st-021/

VERWANDTE REISEZIELE

Hyogo

Die Hyogo-Präfektur bildet ungefähr den Mittelpunkt des japanischen Archipels. Die hier gelegene Hafenstadt Kobe spielt eine wichtige Rolle als das Tor zu Japan. Darüber hinaus gibt es zahlreiche touristische Attraktionen wie die Himeji-Burg, die als ein UNESCO-Weltkulturerbe anerkannt ist, sowie mehrere Thermalquellen. Das "Kobe Beef", eine der drei wichtigsten Sorten von Wagyu-Rindfleisch, ist eine weithin bekannte Delikatesse.

Hyogo